Zum ästhetischen Lernen von Resilienz. Eine Analyse von Jean Paul Lissocks Werk Mein Freund, der weiße Mann. Von Kamerun nach Deutschland
- Springer Fachmedien Wiesbaden : 131-148
Résumé
In einer Welt, die von sozio-politischen Herausforderungen wie der Covid-19-Pandemie, Krieg und Terrorismus geprägt ist, gewinnt das Konzept der Resilienz an Bedeutung. Der Beitrag untersucht, wie Literatur als ästhetisches Ausdrucksmittel zur Förderung resilienten Verhaltens beitragen kann. Dabei wird das Werk 'Mein Freund, der weiße Mann. Von Kamerun nach Deutschland' von Jean Paul Lissock analysiert, das bislang wenig erforscht ist. Der Autor beleuchtet die erlernbare Dimension von Resilienz und zeigt, wie das Werk zur ästhetischen Bildung beitragen kann. Der Text erörtert die Definitionen von Resilienz in verschiedenen Forschungsbereichen und untersucht das Konzept des ästhetischen Lernens. Dabei wird auf die sinnliche Dimension des Wissenserwerbs eingegangen, die oft in der Fremdsprachenbildung vernachlässigt wird. Die Analyse des Werkes von Lissock zeigt, wie die Hauptfigur Jean Paul Lissock durch seine Lebenserfahrungen und Herausforderungen eine resiliente Haltung entwickelt. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass Literatur nicht nur zur Unterhaltung dient, sondern auch als Werkzeug zur Förderung von Resilienz und ästhetischem Lernen genutzt werden kann. Die Leser werden dazu angeregt, sich von der Literatur inspirieren zu lassen und ihre eigenen Resilienzstrategien zu entwickeln.
Mots-clés
Resilienz, ästhetisches Lernen, deutschsprachige Literatur, Didaktik